Bergische Kooperation Gesundheitsämter

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Bergische Kooperation Gesundheitsämter
Sektor 01. ALLGEMEINE ÖFFENTLICHE VERWALTUNG
Themenbereich Interkommunale Zusammenarbeit
Staat Deutschland
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Bezirk/Kreis Bergisches Land
Projektpartner (Institutionen) Remscheid, Solingen, Wuppertal
Kontaktperson(en) Klaus Kamp
Projektwebsite www.solingen.de
Projektstart (Jahr) 2012
Rechts- und Organisationsform öffentlich-rechtliche Vereinbarung
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 51° 10' 13", 7° 4' 58"

Beschreibung

Verschiedene Aufgaben und Dienstleistungen der Gesundheitsverwaltung werden in so genannten Kompetenzcentern gebündelt und nur noch in einer der drei bergischen Großstädte Remscheid, Solingen und Wuppertal verantwortlich/federführend wahrgenommen. Es handelt sich z. B. um die Aufgaben Arzneimittelüberwachung und Sozialpharmazie, AIDS-Koordination und Beratung zu gesundheitlichen Risiken, Zahnärztliche Gutachten und Zahnreihenuntersuchungen, Medizinalaufsicht u. a. Publikumsintensive Dienstleistungen etwa in der Jugend- und Umweltmedizin oder der Sozialpsychiatrie werden weiter vor Ort vorhalten. Die Arbeit in den Kompetenzcentern ist jedoch ebenfalls so organisiert, dass Beratungs- und Untersuchungstermine auch weiterhin in allen drei Städten durchgeführt werden. Im Rahmen eines Ziel-, Prozess- und Ressourcenmodells ist untersucht worden, welche Aufgaben bzw. Prozesse für eine zentrale Bearbeitung geeignet sind. Jede der drei Städte hat für ihre Schwerpunkte und aufgrund vorhandener Kompetenzen die federführende Bearbeitung zu speziellen Prozessen/Aufgaben übernommen. Ziel ist es, die Qualitätsstandards der drei unteren Gesundheitsbehörden zu halten, ggf. sogar zu verbessern.

Finanzierung

Durch Zusammenlegung von Aufgaben/Prozessen und organisatorische Veränderungen konnten Planstellen abgebaut und somit Kosten gesenkt werden. Mit Umsetzung des Projektes zum 01.04.2012 ist ein Einsparpotenzial von rund 400 TEuro ermittelt worden. Die Kosten für die Kompetenzcenter werden prozentual nach Größe der Städte bzw. auf der Grundlage der Einwohnerzahlen in den drei kreisfreien Städten verteilt.

Aktueller Stand

Derzeit arbeiten die drei Gesundheitsverwaltungen noch am „Feinschliff“ der Umsetzung.

Erzielte Effekte

Das ermittelte Optimierungspotenzial wird durch vertrauensvolle und kooperative Zusammenarbeit sukzessive umgesetzt. Daneben wird besonderer Wert auf umfassende Information sowie bestmöglichen Bürgerservice gelegt.

Weitere Informationen

Eine Fusion der drei Gesundheitsverwaltungen ist geprüft, jedoch als die schlechtere gegenüber der umgesetzten Kompetenzcenter-Variante bewertet worden.