Gemeindefusion Heimenhausen

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Gemeindefusion Heimenhausen
Sektor 01. ALLGEMEINE ÖFFENTLICHE VERWALTUNG
Themenbereich Gemeindefusion
Staat Schweiz
Bundesland Bern
Bezirk/Kreis Oberaargau
Projektpartner (Institutionen) Röthenbach bei Herzogenbuchsee, Wanzwil
Kontaktperson(en)
Projektwebsite
Projektstart (Jahr) 2009
Rechts- und Organisationsform
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 47° 12' 35", 7° 41' 29"

Beschreibung

Die heutige Gemeinde Heimenhausen entstand am 1. Januar 2009 aus den Einwohnergemeinden Heimenhausen und Wanzwil, sowie aus der gemischten Gemeinde Röthenbach b.H. In der Neuzeit ist es im Kanton Bern die erste Fusion von drei Gemeinden. Bereits vor der Fusion hatten die Gemeinden eine gemeinsame Gemeindeschreiberei. Nachdem sich zuerst im Jahre 1999 die Verwaltungen von Heimenhausen und Wanzwil zusammengeschlossen haben, kam im Jahre 2003 auch noch Röthenbach dazu. Die heutige Gemeinde Heimenhausen setzt sich aus drei Ortsteilen zusammen:

Röhenbach b.H

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Röthenbach erfolgte 1224 unter dem Namen Rottenbach. Röthenbach ist urkundliche der älteste Ortsteil der Gemeinde Heimenhausen. Später erschienen die Bezeichnungen Rothenbach (1252), Rötenbach (1261) und Rotebach (1276). Der Ortsname ist wohl ursprünglich auf einen Gewässernamen und den darin vorkommenden Rotforellen zurückzuführen. Röthenbach unterstand seit dem Mittelalter der kyburgischen Grundherrschaft Herzogenbuchsee. Später gelangte das Dorf dann unter die Herrschaft von Bern und wurde der Landvogtei Wangen (später Amtsbezirk Wangen) zugeteilt, was bis heute bestehen blieb. Röthenbach war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts vorwiegend von der Landwirtschaft geprägt. Auch heute haben Ackerbau, Forstwirtschaf und Viehzucht nebst dem lokalen Kleingewerbe noch einen gewissen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Gemeinde.

Wanzwil

Unter dem Namen Wanzewile erfolgte im Jahre 1264 die erste urkundliche Erwähnung von Wanzwil. Später tauchten auch noch die Namen Wanzwile (1300), Wantzwile (1356), Wanczwil(1385) und Wantzwil (1407) auf. Der Ortsname selber geht auf den althochdeutschen Personennamen Wanzo zurück und bedeutet demnach „beim Gehöft des Wanzo". Seit dem Mittelalter unterstand Wanzwil der kyburgischen Grundherrschaft Herzogenbuchsee und teilte deren Schicksal. Wie auch schon Röthenbach unterlag das Dorf 1406 der Herrschaft von Bern und wurde der Landvogtei Wangen und damit dem Gerichtsort Herzogebuchsee zugeordnet.

Heimenhausen

Das Gemeindegebiet von Heimenhausen war schon früh besiedelt, so fand man unter anderem verschiedene Siedlungs- und Wegspuren aus der Römerzeit. Unter dem Namen Heimenhusen wurde das Dorf 1328 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Alemanne Heimo oder einer seiner gleichnamigen Vorfahren gab dem Dorf seinen Namen. Heimo bedeutet „bei den Häusern" oder „der im Hause waltende Mann". Nachzulesen in den alten Urkunden im Stiftarchiv St. Gallen. Im Laufe der Jahre tauchten verschiedene Bezeichnungen auf wie etwa Heimhusen (1347) und Heymenhusen (1385). Wie auch schon die beiden anderen Dörfer unterstand Heimenhausen der kyburgischen Grundherrschaft Herzogenbuchsee und wurde ebenfalls im Jahr 1406 unter die Herrschaft von Bern gestellt.

Weitere Informationen

Quelle: http://www.heimenhausen.ch/htm/geschichte.htm