Greater Manchester prepared

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Greater Manchester prepared
Sektor 03. ÖFFENTLICHE ORDNUNG UND SICHERHEIT
Themenbereich Öffentliche Sicherheit, Krisenmanagement
Staat Großbritannien
Bundesland North West England
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Bolton, Bury, Manchester, Oldham, Rochdale, Salford, Stockport, Tameside, Trafford, Wigan
Kontaktperson(en)
Projektwebsite http://www.agma.gov.uk/greater-manchester-prepared/index.html
Projektstart (Jahr) 2004
Rechts- und Organisationsform gesetzliche Bestimmungen
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 53° 28' 45", -2° 14' 53"

Beschreibung

Der Geltungsbereich des GMRF wird im Civil Contingencies Act 2004 geregelt. Dieses Gesetz, begleitende Rechtsvorschriften und nicht gesetzgebende Maßnahmen bilden die Rahmenbedingungen für den Katastrophenschutz in Großbritannien, welcher im Stande ist, sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu stellen. Das Gesetz bestimmt die Aufgabenverteilung und Verantwortlichkeiten aller involvierten Behörden, die für die Vorbereitung von Schutzmaßnahmen und Reaktionen auf Notfälle zuständig sind. Es weist die einzelnen Behörden der Kategorie 1 oder Kategorie 2 zu. Der Kategorie 1 gehören jene Behörden an, die als Hauptanlaufstellen in Notsituationen gelten. Jene Institutionen, welche nur eine mitwirkende, unterstützende Rolle erfüllen, werden der Kategorie 2 zugeordnet.

Region

Greater Manchester.

Ziele

Das Greater Manchester Resilience Forum (GMRF) ist eine Partnerschaft zwischen Behörden in der Greater Manchester Sub-Region und zu deren Zuständigkeitsbereichen vor allem die Koordination sowie die Aufsicht von Notfallsplänen zählen. Das übergeordnete Ziel ist es, ein ausreichendes Bereitschaftsangebot zu gewährleisten, um ein leistungsfähige, mit mehreren Behörden gleichzeitig agierende Reaktion auf Notfälle sicherzustellen.

Besonderheiten

Die Region Greater Manchester hat ein sehr gutes und effektives System des Katastrophenschutzes in Notfällen erstellt, indem die Verantwortlichkeiten und Aufgabengebiete der jeweiligen Behörden strukturiert zugeordnet wurden. Zu den Mitgliedern des Forums zählen zehn lokale Behörden (Bolton, Bury, Manchester, Oldham, Rochdale, Salford, Stockport, Tameside, Trafford und Wigan), die Polizei von Greater Manchester, die Feuerwehr und der Rettungsdienst von Greater Machester, der Rettungsdienst von North West, die britische Polizei für Schienenverkehr, den beiden Gesundheitsbehörden HPA und SHA, das Bundesamt, das Heer sowie die Regierungsstelle North West.

Governance

Die Sub-Region setzt seine Verpflichtungen mittels der gesetzlichen Bestimmungen für Katastrophenschutz durch das GMRF sowie zusätzlichen öffentlichen Bediensteten um. Die Arbeitsweise des GMRF unterscheidet sich von jener herkömmlicher öffentlichen Behörden, es ist auch nicht regionalen oder nationalen Strukturen unterstellt und es ist nicht befugt ihren Mitgliedern Anordnungen zu geben. GMRF ist eine strategische koordinierende Gruppe, die an der Spitze der Struktur des Katastrophenschutzes in der Region Greater Manchester ist. Strategische Entscheidungen und die Ressourcenallokation werden unter Bezug auf das Greater Manchester Community Risk Register durchgeführt. Da Manchester in dieser Region das größte Handelsgebiet darstellt, ist der Stadtrat von Manchester ein aktiv engagiertes Mitglied des GMRF. Das Ziel ist es, integrierte und koordinierte Maßnahmen von mehreren Behörden und Zivilschutzstellen zu entwickeln, einschließlich der Beurteilung der Risiken und Gefahren, mit denen sich Greater Manchester konfrontiert sieht, Pläne zu entwickeln, die Mitarbeiterschulungen und die Kompetenz zu schaffen, auf Notfall-Ereignisse zu reagieren sowie diese Pläne anwenden und ihre Gültigkeit überprüfen.

Ergebnisse

Der bedeutendste Erfolg von GMRF ist die Entwicklung der beiden Publikationen „Greater Manchester Risk Register“ und „Greater Manchester Community Risk Register“. Beide Dokumente haben einen bedeutenden Beitrag für die Greater Manchester Sub-Region geleistet, da sie nicht nur eine Beurteilung der potentiellen Risiken, Bedrohungen und die Wahrscheinlichkeit von Risiken in der betreffenden Region bewerten, sondern Empfehlungen an die Menschen in der Region mittels präventiven Hinweisen bei Notfällen geben.

Weitere Informationen

Quellen: http://www.twinregion.eu