Modellregion Gurktal: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Plattform Verwaltungskooperation
Wechseln zu: Navigation, Suche
(kein Unterschied)

Version vom 7. Dezember 2007, 09:42 Uhr

Modellregion Gurktal
Sektor
Themenbereich Wirtschaft & Gewerbe
Staat Österreich
Bundesland Kärnten
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) In der ersten Stufe 2005 die Gemeinden Albeck, Deutsch-Griffen, Glödnitz, Gurk, Weitensfeld, Straßburg sowie AKL Abt. 3 – Gemeinden.
Kontaktperson(en) Mag. Dr. Markus Matschek
Projektwebsite
Projektstart (Jahr) 2005
Rechts- und Organisationsform In der ersten Stufe 2005 gemeindeübergreifend offene Diskussion und informelle Kooperation. Ab 2006 privatrechtliche interkommunale Rechtsstruktur (Gurktal GmbH) zur Realisierung von IKZ Projekten.
Preise und Auszeichnungen

Die Karte wird geladen …
Koordinaten: 46° 50' 54.06" N, 14° 11' 32.88" E

Beschreibung

Auf Initiative von LR Ing. Reinhart Rohr und der Abt. 3 Gemeinden im Amt der Kärntner Landesregierung wurde mit den sechs Gemeinden des Gurktales Albeck, Deutsch-Griffen, Glödnitz, Gurk, Straßburg und Weitensfeld das Projekt Modellregion Gurktal gestartet, das als Beispiel für strukturell ähnliche Kleinregionen innerhalb des Bundeslandes Kärnten gilt. Der Ausgangspunkt waren für eine Randregion typische Problemlagen:

  • Wirtschaftsraum: Wenige Betriebe, wenig Arbeitsplätze
  • Siedlungsraum: Abwanderung
  • Kommunale Aspekte: Geringer finanzieller Spielraum
  • Interkommunale Zusammenarbeit: Fehlende Kooperationskultur

2005 wurde nach dem Motto „möglichst wenig Papier, möglichst viel Inhalt“ die Ausgangslage analysiert und jene Schlüsselprojekte be-nannt, zu deren Umsetzung sich die Gemeinden bekennen:

  • Neues Modell einer gemeinsamen Rechtsstruktur für die IKZ: die Gurktal GmbH und Gemeinde KG’s
  • Interkommunale Gewerbezone im Tal mit regionalem Wirtschaftsservicebüro
  • Interkommunaler Wirtschaftshof Gurktal
  • Lebensqualität-Projekt ‚Zukunft Familie‘: New Social Partnerships

Dieses gemeinsame Arbeitsprogramm für das Gurktal wird in allen Gemeinderäten beschlossen und von den regionalen Sozialpartnern, Institutionen, Leitpersonen und -betrieben mitgetragen werden.


Finanzierung

In der ersten Stufe 2005 AKL Abt. 3 – Gemeinden. Ab 2006 Startfinanzierung der IKZ durch AKL Abt. 3 – Gemeinden sowie durch Beiträge der Gemeinden; Finanzierung des interkommunalen Gewerbegebietes durch Kärntner Bodenbeschaffungsfonds in Aussicht genommen.

Aktueller Stand

Auf Basis der Strukturanalyse und des Grundlagenpapiers zur IKZ Gurktal haben die Gemeinderäte entsprechende Beschlüsse gefasst und damit ihre Bereitschaft zur interkommunalen Zusammenarbeit in den oben beschriebenen Maßnahmenfeldern und der aktiven Teilnahme an den dazu erforderlichen notwendigen Schritten bekundet Ab 2006 wird die Entwicklung des interkommunalen Wirtschaftsgebietes und des Wirtschaftshofes Gurktal sowie der Aufbau von New Social Partnerships zur Stabilisierung familienstärkender Strukturen angestrebt.


Erzielte Effekte

Weitere Informationen