Presseinformation: KGSt und KDZ fördern Wissensaustausch zu Interkommunaler Zusammenarbeit

Aus Plattform Verwaltungskooperation
Version vom 12. Januar 2011, 12:29 Uhr von Grossenbacher (Diskussion | Beiträge)

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2010/02/09Die KGSt unterstützt ab sofort als Partner in Deutschland die vom österreichischen KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung initiierte Plattform für Verwaltungskooperation.

Dort können Kommunen, aber auch andere Behörden und Einrichtungen der öffentlichen Hand, ihr Wissen rund um Verwaltungskooperationen austauschen, Anregungen für eigene Projekte gewinnen und Partnerkommunen für konkrete Projekte finden.

Die KGSt, die das Thema Interkommunale Zusammenarbeit (IZ) bereits in vielen Projekten aufgegriffen und dazu Berichte und Materialien veröffentlicht hat, möchte diese Plattform gemeinsam mit dem KDZ noch bekannter machen und auch die deutschen Kommunen und Verwaltungen zum Mitmachen anregen. Besonders vor dem Hintergrund der Finanzkrise des vergangenen Jahres bilden das Teilhaben an Wissen und die gemeinschaftliche Leistungserbringung eine wichtige Basis zur Erhaltung kommunaler Handlungsfähigkeit.

Die Nutzung der Plattform, die laufend durch deren Benutzerinnen und Benutzer erweitert wird, ist kostenlos, nicht kommerziell und verfolgt keine gewerblichen Ziele.

Was haben die Kommunen davon?

Unter www.verwaltungskooperation.eu werden kommunale IZ-Projekte beschrieben. Die Informationen werden ergänzt durch Angabe von Ansprechpartnern, Websites und der geografischen Einordnung mittels Landkartenausschnitt.

Es gibt Suchmöglichkeiten, unter anderem nach Themen, Regionen, Kommunen oder nach dem Projektstart. So können sich Kommunen gezielt und schnell über IZ-Projekte informieren und miteinander in Kontakt treten.

Im Gegensatz zur Fachliteratur in gedruckter Form ist der Zugriff hier jederzeit und nach individuellen Auswahlkriterien möglich. Der kommunale Erfahrungsschatz steht sofort auch anderen Kommunen zur Verfügung!

Wie funktioniert www.verwaltungskooperation.eu?

Die Plattform basiert auf der Open-Source-Software „MediaWiki" und funktioniert wie Wikipedia. Das bedeutet, dass jede Kommune ihre Projektbeschreibungen nach eigenem Gutdünken ohne redaktionelle Einschränkungen erfassen kann. Vor allem der Projektstand kann jederzeit selbstständig aktualisiert werden. Die Nutzung ist unabhängig von Verbandszugehörigkeiten jedermann zugänglich.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Ein Internetzugang ist die einzige Voraussetzung in technischer Hinsicht.

Allerdings lebt die Plattform davon, dass dort viele IZ-Projekte beschrieben werden. Je mehr Projekte enthalten sind, umso breiter werden Wissensbasis und Erfahrungsschatz, umso besser ist der Austausch von Wissen möglich! Die KGSt ruft die Kommunen dazu auf, ihre Projektbeschreibungen auf www.verwaltungskooperation.eu zu hinterlegen und damit den gemeinsamen Nutzen zu optimieren.

Zurzeit können bereits 90 Projekte abgerufen werden.

Informationen zu den Vereinen

Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) ist das von Städten, Gemeinden und Kreisen gemeinsam getragene und von den politischen Parteien unabhängige Entwicklungszentrum des kommunalen Managements. Die KGSt begleitet und unterstützt ihre rund 1.670 kommunalen Mitglieder bei der Verwaltungsmodernisierung. In den nunmehr 60 Jahren ihres Bestehens steht sie für Empfehlungen, die stets darauf ausgerichtet waren und sind, das kommunale Handeln effektiver und effizienter zu machen – gerade auch angesichts von Krisensituationen. In Kooperation mit den Kommunen erarbeiten die KGSt-ExpertInnen ganzheitliche Strategien und Lösungen für Kommunalverwaltungen im Finanz-, Organisations-, Personal- und Informationsmanagement. Auch für Landes- und Bundesbehörden sowie weitere Institutionen des öffentlichen Bereichs ist ihr Wissen eine wichtige Informationsquelle. Darüber hinaus veranstaltet die KGSt Seminare und Kongresse, begleitet kommunale Projekte und bietet die Durchführung von Vergleichsringen an. Insbesondere unterstützt sie den interkommunalen Gedankenaustausch.

Das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) versteht sich als Kompetenzzentrum und Wissensplattform für Public Management/Governance, Finanzwirtschaft und Stadtwirtschaft. Das KDZ ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien, der seit 40 Jahren für die Modernisierung des öffentlichen Sektors steht und dies umsetzt durch

  • die Verknüpfung von Forschung, Beratung und Weiterbildung,
  • eine von der kommunalen, insbesondere städtischen Ebene, über die Länder- und Bundesebene alle staatlichen Ebenen umfassende Sichtweise,
  • den Wissenstransfer in die Praxis,
  • das ganzheitliche interdisziplinäre Denken und Handeln und
  • die nationale und internationale Vernetzung.

Rückfragehinweis

KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement 
Elke Grossenbacher
Im Klapperhof 23, 50670 Köln
Telefon: + 49 (0)221 37689-57
Telefax: + 49 (0)221 37689-7457
mailto:elke.grossenbacher@kgst.de, Web: http://www.kgst.de
KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung
Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Michaela Bareis
Guglgasse 13, 1110 Wien 
Tel. +43 1 8923492 – 18, Fax +43 1 8923492 – 20
Mobil: +43 676 4848499
E-Mail: mailto:bareis@kdz.or.at, Web: http://www.kdz.or.at 

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