Presseinformation 2008-03

Aus Plattform Verwaltungskooperation
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KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung initiiert die Plattform Verwaltungskooperation.at

Wissen über Kooperationen der öffentlichen Verwaltung unter www.verwaltungskooperation.at

Wien, März 2008 – Kooperationsprojekte der öffentlichen Verwaltung aus allen Ebenen (Bund, Länder, Städte, Gemeinden) aus dem deutschsprachigen Raum werden in Form eines Wiki im Internet dokumentiert. Die Plattform zeigt den Einsatz von Web 2.0 und semantischer Technologien zur Bereitstellung von Wissen und zur Dokumentation von Best-Practice-Beispielen.

Im deutschsprachigen Raum gibt es zahlreiche Beispiele für Kooperationen in der öffentlichen Verwaltung. Die Plattform Verwaltungskooperation dokumentiert derzeit über aus dem Bereich der interkommunalen Kooperation 50 Projekte zu 30 Themenbereichen von Bauhofkooperationen über Kinderbetreuung bis hin zu Wirtschaftsförderung. Kontaktinformationen zu über 80 Personen stehen für Interessierte zur Verfügung. Es ist geplant, die Plattform auf Kooperationen zwischen Bezirksverwaltungen und Ländern sowie auf der Bundesebene auszuweiten. Weitere Inhalte sind ausgewählte Literatur zum Thema sowie Tools und Methoden der Verwaltungskooperation.

Die Plattform wurde als semantisches Wiki realisiert. Dabei wurde die Open-Source-Software „Mediawiki“ eingesetzt, mit der auch die Online-Enzyklopädie Wikipedia betrieben wird. Durch einige innovative Erweiterungen rund um das von der Universität Karlsruhe initiierte „Semantic MediaWiki“ wurde die Funktionalität von Mediawiki stark erweitert.

Ziele der Plattform sind vor allem die Förderung des Know-How-Transfers zwischen Verwaltungseinheiten und das setzen von Impulsen für die weitere Fachdiskussion. Die Nutzung der Plattform, die laufend durch deren Benutzerinnen und Benutzer erweitert wird, ist kostenlos.

Das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung kommt dem Grundauftrag nach angewandter Forschung und dem Schaffen eines Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Praxis im öffentlichen Sektor nach. Das KDZ – heute Kompetenzzentrum für Public Management und Public Governance – wurde 1969 gegründet und beschäftigt 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Tätigkeitsbereich umfasst Grundlagen- und Reorganisationsprojekte sowie Weiterbildungsangebote für die Bundesverwaltung, Länder, Städte und Gemeinden in Österreich sowie Know-How-Transfer und Vernetzungsprojekte in Süd- und Osteuropa.

Rückfragehinweis:
KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung
Mag. Bernhard Krabina