Presseinformation 2008-08

Aus Plattform Verwaltungskooperation
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Plattform Verwaltungskooperation für den Multimedia und e-Business Staatspreis 08 nominiert

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Wien, August 2008 – Die Plattform Verwaltungskooperation des KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung wurde in der Kategorie „e-Government und öffentliche Dienste“ für den Multimedia und e-Business Staatspreis 08 nominiert. Die Plattform dokumentiert Kooperationsprojekte der öffentlichen Verwaltung aus allen Ebenen (Bund, Länder, Städte, Gemeinden) aus dem deutschsprachigen Raum unter www.verwaltungskooperation.at.

Der Multimedia & e-Business Staatspreis (www.multimedia-staatspreis.at) wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vergeben und ist Teil des Programms "Digitale Wirtschaft/IKT" des BMWA. Im Rahmen der Staatspreisgala am 23. September im Wiener Konzerthaus werden die Gewinner bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Die Plattform Verwaltungskooperation ist seit Ende 2007 im Netz und wurde im ersten Halbjahr 2008 bis zu 1.000 Mal pro Monat besucht. Die aktuelle Webstatistik für das erste Halbjahr 2008 weist 4.349 Besuche aus, das entspricht im Durchschnitt 725 Besuchen pro Monat mit einer Spitze von 1.052 Besuchen im März 2008. 66% der Besuche stammen aus Österreich, 24% aus Deutschland.

Die Plattform Verwaltungskooperation dokumentiert derzeit 70 Projekte zu 30 Themenbereichen von Bauhofkooperationen über Kinderbetreuung bis hin zu Wirtschaftsförderung. Kontaktinformationen zu über 80 Personen stehen für Interessierte zur Verfügung. Weitere Inhalte sind ausgewählte Literatur zum Thema sowie Tools und Methoden der Verwaltungskooperation.

Die Plattform wurde als semantisches Wiki realisiert. Dabei wurde die Open-Source-Software „Mediawiki“ eingesetzt, mit der auch die Online-Enzyklopädie Wikipedia betrieben wird. Durch einige innovative Erweiterungen rund um das von der Universität Karlsruhe initiierte „Semantic MediaWiki“ wurde die Funktionalität von Mediawiki stark erweitert.

Ziele der Plattform sind vor allem die Förderung des Know-How-Transfers zwischen Verwaltungseinheiten und das setzen von Impulsen für die weitere Fachdiskussion. Die Nutzung der Plattform, die laufend durch deren Benutzerinnen und Benutzer erweitert wird, ist kostenlos.

Das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung kommt dem Grundauftrag nach angewandter Forschung und dem Schaffen eines Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Praxis im öffentlichen Sektor nach. Das KDZ – heute Kompetenzzentrum für Public Management, Public Governance und öffentliche Finanzen – wurde 1969 gegründet und beschäftigt 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Tätigkeitsbereich umfasst Grundlagen- und Reorganisationsprojekte sowie Weiterbildungsangebote für die Bundesverwaltung, Länder, Städte und Gemeinden in Österreich sowie Know-How-Transfer und Vernetzungsprojekte in Süd- und Osteuropa.

Zugriffsstatistik 1. Halbjahr 2008 (PDF)

Rückfragehinweis:
KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung
Mag. Bernhard Krabina